Holzfaserdämmstoffe schützen die Umwelt

2009-01-14 16:00:12 - Energie-Reporter.Net

Dämmstoffe aus natürlichen Holzfasern bieten sich bei Neu- und Anbauvorhaben sowie zur Modernisierung von Bestandsgebäuden an, um den Energiebedarf des Hauses nachhaltig zu reduzieren. Foto: VHD e.V./www.holzfaser.org/News-Reporter.NET
 

Hauseigentümer, die ihre Immobilie veräußern oder neu vermieten wollen, müssen seit Jahresbeginn mit empfindlichen Geldstrafen rechnen, falls sie auf Nachfrage eines Interessenten keinen Energieausweis vorlegen können: Ein Verstoß kann mit bis zu 15.000 Euro geahndet werden! Daran zeigt sich der politische Wille des Gesetzgebers, den CO2-Ausstoß von Wohngebäuden und Gewerbeimmobilien in ganz Deutschland zu verringern.

Dämmstoffe aus natürlichen Holzfasern können helfen, den Energiebedarf von Wohngebäuden und Gewerbebauten messbar zu verringern, unnötig hohen Brennstoffverbrauch zu vermeiden und den Ausstoß des Klimakillers CO2 so weit wie möglich zu reduzieren. Im Fokus stehen dabei vorrangig privat genutzte Wohngebäude; rund vier Fünftel ihres Energieverbrauchs entfallen auf die Erzeugung von Heizwärme. Hier scheint ein Ansatzpunkt zu liegen, um durch gezielte Maßnahmen den Energiehunger dauerhaft zu zügeln. Mindestens fünf Millionen Wohngebäude gelten insoweit als akut sanierungsbedürftig. Investitionen in neue Heizungsanlagen führen aber nur dann zum gewünschten Effekt, wenn die erzeugte Raumwärme nicht durch ungedämmte Dachflächen und marode Außenwände nahezu ungehindert ins Freie entweichen kann. Außenbauteile wie Dächer und Fassaden sollte man deshalb vorrangig dämmen, um die Heizwärme im Haus zu halten. Das gilt vor allem für betagte Mauerwerksbauten, die Transmissionswärmeverlusten oft nur wenig entgegenzusetzen haben. Die Folge: Je kälter es draußen ist, desto schneller kühlen die Räume aus. Um es drinnen auch im Winter wenigstens einigermaßen warm zu haben, muss unverhältnismäßig stark geheizt werden. Das führt zu teurem Mehrverbrauch an Brennstoffen wie Heizöl und Erdgas sowie zur forcierten Freisetzung von Kohlendioxid, was wiederum der Erderwärmung Vorschub leistet. 

Der VHD empfiehlt Hauseigentümern deshalb, Dächer und Wände mit Dämmstoffen aus natürlichen Holzfasern fachmännisch aufdämmen zu lassen, um den Energiebedarf der Immobilie nachweislich zu senken. Unterstützend kann es sinnvoll sein, den Austausch veralteter Fenster gegen eine Mehrscheiben-Isolierverglasung vorzunehmen. Auch die Erneuerung veralteter Heizungsanlagen ist zu begrüßen, wobei zu berücksichtigen ist, dass die erforderliche Leistungsstärke eines neuen Brenners vom reduzierten Energiebedarf des Hauses nach dessen fachgerechter Dämmung mit beeinflusst wird. Weitere firmenneutrale Informationen über das energiesparende Dämmen mit Naturprodukten aus Holzfasern finden sich unter www.holzfaser.org im Internet. (News-Reporter.NET/SV)

 
 
 

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