Fassadendämmung: Geld für Energiesparer
2009-03-18 14:23:27 - Energie-Reporter.Net
Millionen von Häusern verbrauchen zu viel Energie. Deshalb steckt der Bund jetzt drei Milliarden Euro zusätzlich in das CO2-Gebäudesanierungsprogramm, das über die KfW läuft. Das Programm bietet Kredite mit deutlich billigeren Zinsen – derzeit liegen die Effektivzinsen bei 1,41 bis 1,71 Prozent – für Maßnahmen wie etwa Fassadendämmung. Das ist auch dringend notwendig. Denn: Rund jeder zweite Mieterhaushalt in Deutschland hat zu hohe Heizkosten. Das ergeben Daten des Deutschen Mieterbundes. Grund: Zehn von 21 Millionen Wohnungen sind schlecht oder gar nicht saniert. Meist fehlt Gebäuden, die vor 1990 errichtet wurden, eine ordentliche Fassaden- und Dachdämmung. Oft sind Fenster undicht oder schlecht verglast, Thermostate defekt, veraltete Heizanlagen pusten ein Drittel der Energie ungenutzt durch den Schornstein. Für 75 Quadratmeter Wohnraum zahlt der Mieter einer modernisierten Wohnung im Schnitt 600 Euro Heizkosten im Jahr, bei unsanierten Wohnungen dagegen 960 bis 1.200 Euro.
Als besonders effektives Mittel für mehr Klimaschutz und weniger Heizkosten gilt die Fassadendämmung, da eine solche Isolierung den größten Teil der Außenhaut eines Gebäudes abdeckt. Je nach Dämmstärke und vorhandenem Wandaufbau lassen sich Einsparungen von über 50 Prozent realisieren. Mit hochwertigen Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) kann der Ölverbrauch von 20 Litern auf bis zu drei Liter je Quadratmeter Fassadenfläche und Jahr reduziert werden. Bestens bewährt hat sich dabei ein carbonfaserverstärktes WDVS. Carbon- bzw. Kohlenstofffasern optimieren in qualitativ hochwertigen Bautenschutzprodukten das Abriebverhalten, erhöhen die Schlagfestigkeit und minimieren zugleich den Verschleiß. Caparol setzt zum Schutz von Fassaden seit 2007 auf Carbon. Dabei gilt: Je höher der Faservolumenanteil, desto größer die Widerstandskraft gegen Abrieb, Schlageinwirkungen, mechanische Stöße und Verschleiß. Der qualitative Unterschied zu herkömmlichen Vergleichsprodukten ist beträchtlich. Es geht sogar noch robuster, wenn CarboNit verwendet wird. Diese Neuentwicklung aus dem Hause Caparol gilt aktuell als Optimum an Schlagfestigkeit. Der erhöhte Carbonfaseranteil sorgt derweil dafür, dass die Fassade auf Sockelhöhe nahezu „unkaputtbar“ ist: Bis auf 50 Joule lässt sich die Schlagfestigkeit der Außenhülle steigern. Gut zu wissen: „Wie hoch diese schlagfeste Fläche sein muss oder darf, ist nirgends verbindlich definiert. Der Planer hat also freie Hand, nach eigenem Ermessen eine Höhe von 80 Zentimetern oder auch im Einzelfall von 2,80 m vorzugeben“, erläutert Caparol-Fachmann Oliver Berg. Weitere Informationen unter www.daemmoffensive.de. (News-Reporter.NET/GP)
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