Minikraftwerke sollen Atomstrom verdrängen

6. Sep 2009 - Auto-Reporter.Net

  • Artikel als PDF
  • Artikel Versenden
  •  

    Volkswagen und der Ökostromanbieter Lichtblick könnten den Strommarkt in Bewegung bringen. Nach „Spiegel“-Informationen sollen Zigtausende gasbetriebene Blockheizkraftwerke der Marke VW demnächst in den Kellern normaler Wohnhäuser eingebaut werden. Mindestens zwei Atomkraftwerke oder Kohlemeiler ließen sich auf diese Weise ersetzen. Den Bau und die Vermarktung solcher hocheffizienten Minikraftwerke wollen der Hamburger Ökostromanbieter Lichtblick und der Volkswagen-Konzern mit einem weltweit gültigen Exklusivvertrag in dieser Woche besiegeln.

    Die in den Kellern installierten kleinen Anlagen würden dort die notwendige Wärme für Heizungen und Warmwasserbedarf bereitstellen, wird berichtet. Gleichzeitig könnten die Anlagen gewaltige Mengen Strom in das öffentliche Netz vor allem in Zeiten erhöhten Strombedarfs einspeisen, wie es zum Bespiel bei bestimmten Wetterlagen der Fall wäre, wenn Tausende Windräder die Stromlieferung gar nicht oder nur eingeschränkt sicherten. Durch die äußerst schnellen Reaktionszeiten, heißt es bei Lichtblick, ließen sich dann 1.000, 10.000 oder auch 100.000 Anlagen blitzschnell zu einer Art virtuellem Großkraftwerk zusammengeschalten, um die notwendige Strommenge ins öffentliche Netz einzuspeisen.

    Diese Minikraftwerke haben möglicherweise das Zeug dazu, die heute für den Ausgleich der schwankenden Strommengen betriebenen teuren Schattenkraftwerke überflüssig zu machen. (ar/PS/ari)

     

     
     
     
     

    Suche:

     

     

    Highlights

    RSS-Feeds

    Weitere Dienste